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Heft 02  //  Kapitel 01

Projektbeschreibung

Ausgehend vom Lernort Schule – hier dem Schulversuch „Werkschule“ für Jugendliche, die im herkömmlichen Schulsystem nicht mithalten können und Gefahr laufen, die Schule ohne Abschluss zu verlassen – begleitet das Projekt COMMPASS in vier Schulstandorten in Bremen (Neustadt, Blumenthal, Vegesack und Burglesum) Jugendliche der 9., 10. und 11. Klasse auf ihrem Weg zum einfachen oder erweiterten Berufsbildungsabschluss und von dort in die betriebliche bzw. außerbetriebliche Ausbildung. In einem zielgruppenadäquaten Ansatz wollen wir die Sozial-, Kommunikations- und Lernkompetenzen der Jugendlichen stärken, hierzu gehören auch eine kontinuierliche Beratung sowie die Unterstützung durch Mentor_innen aus der Arbeitswelt.

Zugleich sollen die beteiligten Multiplikator_innen aus Schule, Ausbildung und Arbeitswelt für den Umgang mit Vielfalt sensibilisiert und qualifiziert werden – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Anforderungen an das Bildungspersonal im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt immer komplexer werden. Grundsätzlich stärkt die Einbeziehung von Gewerkschaften und betrieblichen Interessenvertretungen im Rahmen des von COMMPASS initiierten Mentor_innenansatzes einen authentischen Arbeitsweltbezug und damit die Vernetzung von Schulverwaltung, Schule, Ausbildungsträger_innen und Sozialpartner_innen. Zudem ist das Projekt für sämtliche Beteiligte ein Lernfeld für den Umgang mit heterogenen Gruppen und Belegschaften und leistet so einen Beitrag zur Herausbildung einer generellen Kultur von Antidiskriminierung.